16. Februar 2017 Monatstreffen, München

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 DMC Gazette

 

…ein italienischer Maserati-Abend erheiterte im winterlichen München 36 Gäste, von denen 17 noch nicht im Club sind.

 Adrian Blommer, Brandmanager Tridente, empfing uns im seinem schönen Showroom am Münchner Odeonsplatz und stellte den passenden Flüssigkeitspegel sicher.

 Wir begrüßten, unser Präsident Manfred Just gab einen Ausblick zu den nächsten Events, wir wechselten die Flughöhe in den ersten Stock ,  hörten von Thomas Gerhofer, Clubmitglied und Geschäftsführer von Scuderia Irschenberg, den sehr fachkundigen „MC-12 Erfahrungs-und Technikbericht“ und sahen bewegte Bilder zu Maseratis Supersportwagen, dem MC 12 GT 1,  die (und der) auch von den Damen goutiert wurde. …ein Alfieri war zu sehen am Horiozont.

Per pedes transferierten wir zu Pino Perazzo, Maserati Markenbotschafter und Gastronom, und ließen uns mit passendem Maserati-Geschirr kulinarisch italofin verwöhnen.

 

Auf bald.

 16.Februar 2017

 Martin Hecher

Motorzone Seebruck

Großer Autoevent am Chiemsee und der DMC war dabei

 

Endlich war es soweit, am Sonntag trafen sich Autoverrückte zum Fahren ohne Phongrenzen. Ob DTM-Renn-Capri, DTM-Renn-BMW 635 CSI und viele andere Renn- und Sportwagen, keinem wurden die Abgasanlagen von der Lautstärke limitiert, das hörte und roch man überdeutlich. – Und wir waren mit dabei. Gemeldet waren ein Cup-Ghibli, die Barchetta von unserem Mitglied Thomas Hermann und mein Ghibli S.

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Wolfgang Fousek, der Organisator, und sein Team ‎hatte sich diesmal die Gunst von Petrus zu eigen gemacht und konnte bei herrlichem Wimg_20161009_104913etter sein Fahrerevent www.motorzone-seebruck.de mit 45 Autos in Seebruck am Chiemsee durchfuehren.

 

 

 

 

In der Boxengasse haben wir unseren Club mit Beachflaggs und mit 3 Autos, der Barchetta,  meinem Ghibli S und dem 4200 er Coupe unseres Präsidenten präsentiert. Viele Schaulustige führten interessante Gespräche mit uns über Maserati, den DMC, dem DREIZACK und nahmen auch Sitzproben in unseren Gefährten.

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4 km abgesperrte Landstrasse, 2 spitze Kurven, jeweils 5 Runden  pro Stint, gierten jeweils 5 Gruppen a 9 Autos der Marken Maserati, DeTomaso, Ford, BMW, Porsche, Lotus, Gumpert, Wiesmann, Caterham, Audi, Aston Martin,Corvette, Ferrari und McLaren nach dem Kurvenscheitel-  und den passenden Bremspunkten auf der kurvenreiche abgesperrter Strecke.  Die Begeisterung – auch Adrenalin – waren allen Piloten und den zahlreichen Zuschauern ins Gesicht geschrieben.

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Polizei und Feuerwehr als wahre Helfer‎ ermöglichten tatkräftig die Durchführung des Circuit.

 

Unfallfrei und zufrieden ging es am Abend nach Hause – Thomas musste leider noch 4 Stunden fahren.

 

Respekt vor der Organisationsstärke und der Vision von Wolfgang Fousek, bis zum nächsten Jahr in Zell am See und Seebruck !

9.10.2016

Mit autoaffinem Gruß

Martin Hecher

24.-28. August 2016 Maserati e Ferrari Incontro a Trento

Der Deutsche Maserati Club (DMC) war in diesem Jahr der Ausrichter des Incontro Ferrari-Maserati. Veranstaltungsort war unser Hotel Villa Madruzzo im Norditalienischen Trento.

Bei besten Wetterbedingungen waren über 60 Fahrzeuge angereist. Darunter Gäste der befreundeten Clubs aus der Schweiz und Österrval-di-cembraeich.

Am ersten Tag der Veranstaltung besuchten wir die Sekt-Kellerei Ferrari und genossen im angeschlossenen Sterne-Restaurant ein wunderbares Mittagessen. Gemeinsam machten wir uns am 2. Tag auf, die wunderbaren Pässe in der Trentiner Alpenre
gion zu erkunden. Höhepunkt war dann am Samstag die Hatz rauf auf den Bondone-Pass wo wir bei einer rustikalen Pizza und Nudel-Gerichten eine Mittagsrast einlegten. Die spektakuläre Aussicht auf das Alpenpanorama zusammen mit unseren Fahrzeugen war schon etwas ganz Besonderes.

Im nächsten Jahr obliegt die Organisation dieser sehr schönen gemeinsamen Veranstaltung dann wie in den Händen des FCD.

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13. -14. August 2016 Oldtimer GP am Nürburgring

 

Auch in diesem Jahr war der DMC beim Oldtimer GP am Nürburgring sowohl mit Fahrzeugen der aktuellen Modellpalette als auch mit klassischen Modellen präsent. Zusammen mit unseren Freunden vom Ferrari Club Deutschland (FCD) teilten wir uns den Catering- und Hospitality-Bereich.

 

 

Foto 4Bei tiefblauem Himmel und strahlendem Sonnenschein konnten alle Teilnehmer ihre Autos direkt von der Terrasse aus bewundern.

 

 

 

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Highlight bei uns war der gerade aus Kanada gekaufte Tipo 200S-Rennwagen aus dem Jahr 1955. Mit genau diesem Auto startete Stirling Moss 1956 beim 500km-Rennen direkt vor dem Deutschen F1 GP und erreichte den 2. Platz.

Der Wagen ist nun erneut im Besitz eines DMC-Mitglieds.

 

 

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Maserati selbst war mit einer Präsentation des neuen Levante SUV vor Ort. Der Wagen war dicht umlagert und neben unseren Autos ein weiteres Highlight in der Mercedes Arena.

 

 

 

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Das schon traditionelle DMC-Barbecue am Samstagabend war wie auch in den vergangenen Jahren ein toller Erfolg bei unseren Mitglieder und unseren Freunden vom FCD.

 

 

 

 

 

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Maserati Fahrertraining Boxberg 10.7.2016

Ein sonniger Sonntag im Juli: Wir Maserati – (Club) und Sportwagenenthuisasten fanden uns zum anspruchsvollen Fahrertraining auf dem neuen Bosch Testgelände am Boxberg/Badmergentheim ein, viele von uns bereits am Samstag-Abend im nahegelegenen Edlinger Hof zur Übernachtung.

7.45 Uhr Sammeln /8:15 Uhr Akkreditierung/ 8.30 Uhr erste Sektion/ 12 Uhr Mittagpause / 13 Uhr weitere 3 Sektionen /Preisverleihung 15:45 Uhr.

17 Autos, darunter 2 Pilotinnen, sowie 2 Beifahrer durchlebten auch durch die gute Organisation von Frau Richter (Veranstalter) den Grenzbereich unserer Autos.

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Die Instruktoren Hannes und Frank führten zwei Gruppen gekonnt und immer motivierend über den Parcour. 7 Sektionen galt es bei bis zu 4 Grad zu bewältigen: Steilwandoval, Handlingstrecke, Ampelbremssektion, Kurvenareal, Baslaltbahn. Es war alles dabei.

 

 

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Keinerlei technische Ausfälle, sehr viel Flüssigkeitszufuhr, viele neue und fast vergessen Fahrerfahrungen und sehr viel direkte persönliche Fahrzeit haben uns bereichert. Auch einige Fremdfabrikate ergänzten sehr sympathisch das Teilnehmerfeld. Vier Clubinteressenten erlangen demnächst die Vollmitgliedschaft, viel erschöpftes Lachen, modellseitiger Informationsaustausch auch durch die die Teilnahme von Thomas Gerhofer (Scuderia GT, Irschenberg). Was will man mehr…

Der ein oder andere Blitzer wurde auf dem Heimweg noch mitgenommen, jedoch wohl noch unter dem „Punkteradar“.

 

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Klassikwelt Bodensee 3-5. Juni 2016 in Friedrichshafen

Für das erste Juniwochenende präparierten wir DMC- Musketiere Wolfgang Karl und Martin Hecher den DMC Messestand zum einen mit ihren weiblichen Pendants Lydia und Andrea und zum anderen mit je einem Maserati einer jeden Epoche: Oldtimer: -freundlicherweise von Timo Grünewälder zur Verfügung gestellten- Maserati Mexico, BJ 1968, einem Youngtimer Grandsport MC Victory Nr. 172 v 180, BJ 2007 und einem aktuellen Ghibli S, BJ 2013.. Alle Fahnen waren gehisst.

 

Alle Autos fanden große Resonanz, den Schaulustigen waren die vorbereiteten Modellbeschreibungen eher zu wenig, es waren sichtlich Preisangaben und Sitzproben erwartet, die wir wegen der Messevorschriften nicht erfüllen konnten. Der Marke Maserati ist eine nächstjährige Präsenz sehr zu empfehlen, die Marke sticht hervor…

 

Einige Messehighlights gilt es zu erwähnen: 1/8 tel Meilensprints (Motorrad), Klassikwelt Parade Oldtimer, Airshow, Vintage-Demo-Racing und die Halle der Händler und Clubwelten, sowie die beiden Freizonen zwischen den Hallen, die mit Raritäten gut bestückt war. Fünf Maserati konnten wir entdecken: Vier Merak und einen Grandsport Spyder, Auch sehr viele Alfas waren zu bestaunen. Es wird, es wird im Ländle… !!!

 

Unsere Damen sorgten für das leibliche Wohl, sowie für den ansehnlichen Anblick des Standes, der von der Lage in Halle A 5 (Stand 203) her sehr verkehrsgünstig lag. In der Happy Hour am Samstag um 16 Uhr können wir einen hochwahrscheinlichen Neueintritt verzeichnen, fünf weitere Interessenten nahmen sich unsere Club-Imagemappe zu Herzen, Mitglieder des schweizer Clubs besuchten uns, den Dreizack verkauften wir auch und sieben spezielle weiterführende Automodellgespräche rundeten das Bild ab.

 

Der Club war prominent und erstmalig ganz bewusst im Land des Daimlers und des Porsches hier in Friedrichshafen vertreten, nachdem die Techno Classica so erfolgreich und auch energieintensiv absolviert wurde und die baldige Kooperation auf dem Event Schloss Dyck schon naht. Die drei Musketiere haben die Schlacht der 30 Stunden Messedienst mit ihren weiblichen Adjutanten fabelhaft geschlagen.

DMC auf der Techno Classica Essen 2016

IMG_1782 1    Der DMC war wie gewohnt in der Halle 3 zusammen mit den Freunden vom FCD auf einem Gemeinschaftsstand vertreten.

Kurzfristig organisierte Fahrzeuge wurden wieder abgesagt, da Maserati Deutschland uns einen Levante als Ausstellungs-Fahrzeug zugesagt hatte. Drei Tage vor Beginn der Messe kam dann leider die Absage. Maserati Deutschland besorgte uns kurzfristig den MC12 „Corsa“ von Michael Bartels. Es handelte sich um das Weltmeisterschaftsauto aus 2005 und stellte sich im Laufe der Messe als ein wahrer Zuschauermagnet heraus.

Neben dem Renn-MC12 stand ein 3500GT Spyder Vignale in dem äußerst seltenen Farbton British-Racing-Green, der originalen Spezifikation dieses Autos. Nur zwei Fahrzeuge dieses Typs verließen das Werk in diesen Farbton.

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Mittwoch und Donnerstag sind die Gentlemen`s Days auf der Messe und so traf man zahlreiche Sammler und Enthusiasten aus dem In- und Ausland an diesen beiden Tagen.

Die weltgrößte Oldtimer-Messe bot in diesem Jahr besonders viele Maserati. Erneut begeisterte der wunderbar restaurierte A6G-2000 Frua (siehe Retromobile) den Autor dieser Zeilen. Der Händler Autoclass aus Italien zeigte einen sehr schönen Mistral-Spyder 4.0 in etwas langweiligem Silber mit schwarzem Interieur. Ebenfalls in Halle 6 verbarg sich ein recht gut aussehender Khamsin auf dem Stand eines Händlers aus Holland. Ein weiterer Händler aus dem Land der Tulpen bot den ehemaligen 3500GT Spyder Vignale an.

Ebenfalls in Halle 6 stand ein recht guter Ghibli SS sowie ein sauber restauriertes Mistral Coupé zum Verkauf.  In der gleichen Halle hatte der Veranstalter SIHA eine kleine Mille Miglia-Ausstellung  um seinen Messe-Pavillion platziert darunter einen 300S sowie einen 150S. Beide Fahrzeuge haben den gleichen Besitzer.

Am Samstagabend dann der schon traditionelle Empfang für die Mitglieder und Freunde beider Clubs auf unserem Gemeinschaftsstand. Maitre de Cuisine Matthias Humer begeisterte wie im letzten Jahr durch hervorragendes life-cooking. Das Wetter wurde so gut bei sehr angenehmen Temperaturen, dass die Köche sich entschlossen die Kochstation draußen auf der Terrasse neben unserem Stand aufzubauen.

Unser Vize-Präsident hielt eine kurze Ansprache an alle Anwesenden beider Clubs und dann begann der wie immer sehr entspannte Abend bei dem wir auch Freunde aus Italien und England begrüßen konnten.

Die weltgrößte Messe für klassische Automobile ist immer eine Reise wert – uns ganz besonders für Enthusiasten der Marke Maserati.

Monatstreffen in Wuppertal

wuppertal-10-2015-2Unser Monatstreffen im Oktober in Wuppertal wurde von unserem neuen Mitglied Jeffrey Scott organisiert und zusammen mit seiner Frau und unter fürsorglicher Mithilfe ihrer Assistentin begleitet. Auf Vorschlag unseres Vize Wolfgang Karl begann das Treffen bereits am Nachmittag im Verkaufsraum von Scotts, der neuen Maserati-Repräsentanz in Wuppertal.

wuppertal-10-2015-1Zur Begrüßung war auch unser Präsident Manfred Just angereist, der sich jedoch bald wegen seiner langen Rückreise verabschiedete. Der Nachmittag setzte sich dann mit einem Besuch des „von der Heydt “ Museums fort. Die Fahrt dorthin ging mit der legendären Schwebebahn mitten durch das alte Industieviertel, man kann sich vorstellen, vorher die Mittel früher kamen , um den sagenhaften Bestand des Museums “ zu füttern“.

Die Führung im Museum war hochinteressant, weil sie vor allem Einblick in die Familiengeschichte der Sammler gab.Ein Spruch der Familie, den der Guide erwähnte, könnte noch heute gelten: „das Nötige kommt von selbst, das Schöne muss man schaffen. “ das gilt doch auch für einen Maserati, oder?

wuppertal-10-2015-3Der Tag klang aus bei einem Nobelitaliener mit einem Perfekt mit Menukarte gestalteten Abendessen und endete erst gegen 23 Uhr.

Jeffrey Scott muss an dieser Stelle nochmal ausdrücklich ein großer Dank ausgesprochen werden, da er den größten Teil aller Kosten, auch des Abendessens, übernommen hat.

Die Beteiligung durch unsere Mitglieder hielt sich in Grenzen. Das lag wohl offensichtlich an den laufenden Herbstferien in NRW, Künftig sollten Veranstaltungen auf regionale Ferientermine Rücksicht nehmen .

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WK

Frühjahrstreffen München 2015

Auffahrtstreffen in München – “Incontro Maserati a Monaco di Baviera”

 

Donnerstag, 14. Mai 2015

thumb_1157Bei schönstem Wetter konnten die Teilnehmer aus der Schweiz losfahren. Bereits vor Memmingen verdichteten sich jedoch die Wolken und kurze Zeit später fielen die ersten Tropfen. Wir machten unsere Mittagspause am Ammersee. Jetzt war es nur noch ein kurzes Stück zum Hotel Schloss Berg, in Berg, direkt am Starnberger See. Dort standen bereits zahlreiche Maseratis auf dem reservierten Parkplatz und wir wurden von unseren deutschen und einigen österreichischen Kollegen sehr herzlich empfangen.

Zum Apéro machten wir eine Bootsfahrt auf dem Starnberger See. Eine kundige Führerin erläuterte uns viel Spannendes und Wissenswertes über das 5-Seen-Land und seine königliche Historie und wir konnten unsere Blicke über beeindruckende Gebäude schweifen lassen. Zum Nachtessen kehrten wir ins Hotel zurück.

Freitag, 15. Mai 2015

thumb_2001Am Morgen erfolgte der Bustransfer nach München. Nach wenigen Schritten erreichten wir die Bank Vontobel. Ein Mitglied der Geschäftsleitung begrüsste die Maseratisti. Dann spannte ein Bankanalyst in seinem Referat über die Aktie Fiat Chrysler Automobiles gekonnt den Bogen zu Maserati. Ein Vertreter von Maserati Deutschland richtete auch ein paar Grussworte an die Anwesenden. Im anschliessenden spannenden Referat über die – auch von Maserati verwendeten – ZF-Getriebe beleuchtete der Referent eloquent die Gemeinsamkeiten der beiden Unternehmen: Tradition, Emotionen und Begeisterung für technische Details, und das seit 100 Jahren! Trotz aufgespannten Regenschirmen genossen wir anschliessend eine wirklich interessante Altstadtführung unter dem Motto „München & Bier“ und beim typischen Mittagstisch im Restaurant Franziskaner konnten wir das soeben erlernte Wissen in die Praxis umsetzen.

thumb_1993Am Nachmittag erfolgte für die eine Gruppe der Bustransfer zum Flugplatz Oberschleissheim. Dort angekommen, erfolgten die Rundflüge mit der JU-52 in zwei Etappen. Das schlechte Wetter konnte der Begeisterung keinen Abbruch tun, denn die geringe Flughöhe und die tiefe Geschwindigkeit erlaubten eine atemberaubende Sicht auf die Landschaft und andere Sehens-würdigkeiten. Einige Teilnehmer nahmen die Gelegenheit gerne wahr, einen Blick ins nostalgische Cockpit zu werfen.
Die zweite Gruppe verbrachte den Nachmittag in München mit Shopping. So trafen sich alle glücklich wieder zum gemeinsamen Nachtessen, die einen mit unvergesslichen Eindrücken aus der Luft, die anderen mit ihren Einkäufen. In der Schlossgaststätte Leutstetten in Starnberg konnten wir wieder die leckere lokale Küche geniessen. Hier begegneten wir auch der ersten Hochzeits-gesellschaft. Weitere sollten noch folgen… Nach der Rückfahrt zum Hotel Schloss Berg traf man sich zum Ausklang an der Hotelbar.

Samstag, 16. Mai 2015

thumb_1161Gentlemen, start your engines! Der Samstag stand im Zeichen der Ausfahrt mit dem Roadbook. Und Petrus hatte ein Einsehen und schickte sogar etwas Sonne raus. Die Fahrt führte ins bayerische Oberland zum Kloster Benediktbeuern. Hier durften wir die Maseratis im Innenhof des Klosters parkieren, wo sie von einer Hochzeitsgesellschaft ausgiebig bewundert wurden. Pater Johnannes Neuner führte uns durch das Kloster und gab mit engagierten und launigen Worten geschichtliche Erklärungen zu den Kunstwerken. Er schaffte es sogar, eine Verbindung zur Marke mit dem Dreizack herzustellen! Die Führung endete noch rechtzeitig für das traditionelle Weisswurstfrühstück. Wir haben gelernt: Gegessen wird die Weisswurst nur am Vormittag, denn das 12 Uhr-Läuten darf sie nicht hören, die Frische könnte darunter leiden. Zumindest war das früher so, denn die Weißwurst wurde als rohes Brät im Darm verkauft, ungebrüht und ohne Kühlung. So verdarb die Weißwurst schnell. Diese alte Tradition hat man (trotz Kühlschrank) beibehalten.

Um 11.50 Uhr mahnte Pater Neuner zum Aufbruch, damit das Brautpaar ungehindert zur Trauung schreiten konnte. Nachdem man sich auf eine Ausfahrtrichtung geeinigt hatte, verliessen die Maseratis die historischen Gemäuer. Die Fahrt führte über eine kurvenreiche Strecke den Berg hinauf zur Herzogstandbahn am Walchensee. Bei der Talstation durften die Maseratis auf einem reservierten Parkplatz abgestellt werden. Mit der kleinen Gondelbahn ging es grüppchenweise den Berg hinauf und nach einem kurzen Fussmarsch erreichten wir das Bergrestaurant, wo wir uns einen Kaiserschmarren schmecken liessen. Wolkenfelder verhinderten leider die mögliche Sicht bis nach Italien. Zum ersten Mal begleitet von herrlichem Sonnenschein führte die Weiterfahrt durch eine reizvolle Gegend, ins Tegernseer Tal. Unterwegs begegneten wir anderen Teilnehmern, dem Roadbook sei Dank, die nicht immer in die gleiche Richtung fuhren. Bei der Ankunft im wunderbar erhöht gelegenen Hotel „Das Tegernsee“ herrschte fantastisches Sommerwetter! Bei einem Apéro mit Häppchen genossen wir das herrliche Wetter und die unglaubliche Aussicht auf den See. thumb_2090Dem exotischen Prototypen wurde erlaubt, direkt neben der Lounge zu parkieren. Auch hier begegneten wir einem Brautpaar. Offensichtlich hatten sich am 15.5.2015 einige Paare mehr „getraut“.

Am Abend konnte der Apéro in gemütlicher Atmosphäre unter freiem Himmel genossen werden. Für das Galadinner war die Bauernstube reserviert worden. Zwischen zwei Gängen bedankte sich Walter beim Präsidenten des DMC, Manfred Just, für die Einladung und übergab ihm einen süssen Gruss aus der Schweiz. Während dem Essen durften wir zwei Mal die humorvolle Unterhaltung der „Harmunichs“ geniessen: Sie haben Hits in englischer Sprache „a cappella“ vorgetragen und gaben subtilen Humor in „bairischer“ Sprache zum Besten.

Sonntag, 17. Mai 2015

thumb_1187Wegen den Aufbauarbeiten für das bevorstehende Konzert von Bon Jovi im Olympiastadion musste der Besuch des Stadions mit Zeltdach-Tour abgesagt werden. Unsere deutschen Kollegen zeigten Improvisationstalent und organisierten kurzfristig eine Tour durch München, inkl. Roadbook! Die Fahrt führte an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei: Friedensengel am Europaplatz, Maximilianeum, Bayerische Staatsoper, Staatskanzlei, Karolinen- und Königsplatz. Unterwegs machten wir einen Fotostopp. Anschliessend fuhren wir zum Ziel der sonntäglichen Tour, dem Schloss Nymphenburg. Wir Schweizer staunten über die zahlreichen kostenlosen Parkplätze. Für uns Maseratisti wurde eine private Führung durch einen Kunsthistoriker organisiert. Seine Begeisterung für die Geschichte war sprichwörtlich und ansteckend. Wir lauschten gespannt seinen Ausführungen. Zum Abschluss traf man sich ein letztes Mal in einem in der Nähe gelegenen Restaurant zum Lunch. Dann traten die Teams ihre individuelle Rückreise an.

Fazit: Trotz mehrheitlich schlechtem Wetter hat sich die Fahrt nach München gelohnt! Kompliment an unsere deutschen Kollegen: Der Anlass war tipptopp organisiert!

Walter Keller & Gilbert Schmid

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DMC auf der Techno Classica Essen 2015

technoclassica-2015-1Es wurden in den Jahren 2013, 2014 und 2015 rare und wertvolle Exponate ausgestellt. In diesem Jahr herrschte ein starker Andrang der Besucher auf unserem Stand um den sensationellen 1964 Maserati Tipo 151-Rennwagen zu sehen.

 

Nachfolgend sehen Sie die Fahrzeuge mit einer kurzen Legende. 2016 werden wir verschiedene Epochen, Oldtimer, Youngtimer und aktuelle Modelle unserer Mitglieder präsentieren.

 

technoclassica-2015-2Der weiße A6GCS Pininfarina aus dem Jahr 1954, eines von nur 4 gebauten Fahrzeugen dieses Typs, neben einem blauen Ghibli I und einem Mexico Coupe, beide aus den 60iger Jahren. Der A6GCS hat heute einen Wert von ca. Euro 8 Millionen. Das Model hatte ab 1953 Rennerfolge, wie die Targa Florio mit dem Team Mantovani/Fangio – zweiter hinter Lancia. Von 1966 bis 1973 wurde der Mexico als Gran Turismo mit V8-Motoren von 4,2 Liter, 4,7 Liter und 4,9 Liter gebaut. Ein Einzelstück erhielt den 3,7 Liter Sechzylinder des Mistrals. Insgesamt wurden 482 Stück erstellt.

 

technoclassica-2015-3Im Vordergrund ein sehr gut restaurierter Maserati 3500 GT Touring in weiß aus dem Jahr 1962. Der 3.500 GT wurde 1957 als 2+2-sitziger Gran Turismo in zwei verschiedenen Karosserieversionen auf dem Genfer Autosalon vorgestellt. Die Karosse von Allemano entsprach dem potentiellen Kunden weniger, als die, der Carrozzeria Touring aus Mailand. Dessen Karosserielayout ähnelte dem des Ford Thunderbird und dem des Aston Martin DB 4. Mit diesem Modell begann bei Maserati die serienmäßige Herstellung von Straßensportwagen, die Modelle davor waren mehr oder weniger wettbewerbstaugliche Einzelstücke.

 

technoclassica-2015-4Der rote 300 S aus dem Jahr 1955 mit einem Wert von ca. Euro 10 Millionen ist das teuerste Auto das der Deutsche Maserati Club je in Essen gezeigt hat.

 

Daneben einer der sehr seltenen und gesuchten 3500 GT Spyder Vignale aus dem Jahr 1964. Ausgestattet mit dem 3,5 Liter Sechszy- linder-Reihenmotor brachte das Fahrzeug bis zu 235 PS auf die Bremse und erreichte Höchstgeschwindigkeiten bis zu 245 km/h. Mit einem Fahrzeug-Gesamtwert von Euro 11,2 Millionen war dies die wertvollste Ausstellung des Deutschen Maserati Club überhaupt.

 

Der Tipo 151, eine Leihgabe aus England für den Deutschen Maserati Club e.V. Dieser Rennwagen wurde von Giulio Alfieri für den Einsatz beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans konstruiert. Obwohl Maserati bei Vormodellen bereits mit Mittelmotoren arbeitete, wurde beim Tipo 151 ein 8-Zylinder- Frontmotor mit 4 Liter, 5 Liter und 5,1 Liter Hubraum eingebaut. Das Leistungsspektrum reichte von 360 PS bis 450 PS.